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KATARAKT

Katarakt ist ein Zustand der Trübung der natürlichen, biologischen Augenlinse, wodurch das Sehvermögen, angefangen von einer allmählichen Trübung, bis zur „provisorischen Blindheit“ wegen einer endgültigen Trübung der Augenlinse gestört und geschwächt wird. Zum Glück kann heutzutage diese Blindheit mittels einer frühen Operation vermieden werden.

WAS IST DIE ROLLE UNSERER LINSE IM AUGE?

Die natürliche, biologische Augenlinse ist durchsichtig und bikonvex. Sie durchlässt und bricht die Lichtstrahlen auf ihrem Wege zur Netzhaut, (und der Hornhaut) und nimmt gemeinsam mit der Zonus zonula und der Zonula ciliars an der Akkomodation teil. Die Akkomodation ist ein wichtiger Reflexakt durch den sich das Auge anpasst um nahe gelegene Gegenstände klar zu sehen. Durch das Altern, insbesondere ab dem 40.-45. Jahr, wird auch die Augenlinse schwächer und ihre Fähigkeit die Strahlen, die von nahe gelegenen Gegenständen kommen, zu brechen, schwächer – die Akkomodation verschwindet. Das Lesen ist ohne zusätzliche Korrektion erschwert. Das ist die Zeit der Altersweitsichtigkeit oder die Presbyopie.

WIE ENTSHET EIN KATARAKT?

Aus bestimmten Gründen können in der Augenlinse metabolische Veränderungen geschehen, wodurch sie ihre Durchsichtigkeit verliert und eine graue, manchmal eine gelbliche oder braune, Nuance gewinnt, (verschiedene Typen des Katarakt). Es werden zahlreiche Ursachen und Risikofaktoren angeführt: Ererbung, Infektion in der Schwangerschaft, metabolische Erkrankungen, (zum Beispiel Diabetes), verschiedene Strahlungen, Rauchen, Alkohol, einige Medikamente, Dehydrierung, Ernährungsstörungen und Elektrolite, Traumata und anderes. Ein Katarakt wird häufig auch von anderen Augenkrankheiten, (Uveitis, Retinitis, Retinitis pigmentosa...) begleitet. Er erfasst alle Altersgruppen angefangen von Babys und Kindern bis zu spätem Alter, (seniler Katarakt), wann er am häufigsten auftritt.

Ein eingeborener Katarakt kann mit einem Glaukom einhergehen, der sich nicht sofort auswirken muss, weshalb man Kinder nach einer Operation öfter kontrollieren sollte. In Zusammenhang mit einigen Syndromen kann ein Katarakt bei Kindern auch auf ernsthaftere Beschädigungen anderer Organe hinweisen. Wenn er entsteht, muß er durch eine chirurgische Behandlung entfernt werden.

WANN WIRD EIN KATARAKT OPERIERT?

Sofort, wenn er zu stören beginnt. Das ist nur mittels einer Operation per Ultraschall, der Phako Emulsifikaton, möglich. Mit einer frühen Operation, ohne das Reifen abzuwarten, werden zahlreiche Komplikationen vermieden und eine schnelle postoperative Rehabilitation ohne einen Krankenhausaufenthalt ermöglicht. Der Schnitt ist klein, ungefähr 2 mm, die Anästhesie örtlich. Der chirurgische Eingriff ist kurz, sechs bis zehn Minuten, die Wunde muss nicht genäht werden und wächst bis zum nächsten Tag zu. Deshalb ist es möglich beide Augen am selben Tag oder das zweite gleich am nachfolgendem Tag zu operieren. Die alte chirurgische Methode, (ECCE) jedoch, stellt die Forderung, dass der Katarakt zuerst reift, wodurch der Patient unnötigerweise in den Zustand einer „vorübergehender Blindheit“ geführt wird, um danach mit einem großen Schnitt zu operieren, wonach meistens eine Hospitalisierung folgt.

Das Warten auf eine Reifung des Katarakt ist ein veralteter Standpunkt, der einer alten, klassischen, chirurgischen Behandlung entspricht, wie er in den letzten drei Jahrzehnten in der offiziellen, zeitgemäßen Ophthalmologie nicht mehr benützt wird. Leider ist er in unserem Land noch immer anwesend. Die einzige offizielle, humanere und qualitätsvollere Behandlung ist die Phako Emulsifikation, die Behandlung des Katarakt per Ultraschall.

Die Phako Emulsifikation ist schon im vierten Jahrzehnt weltweit in der Ophthalmologie, außer in einigen ruralen Milieus, anwesend, hat heute die Spitze in der Ausführungstechnik und dem Angebot neuer, qualitätsvoller, biegsamer Linsen, die dabei implantiert werden, erreicht. Der Eingriff wird im Laufe eines eintätigen Aufenthaltes im Krankenhaus durchgeführt, ohne die Notwendigkeit nach der Operation länger dort zu verweilen.

Wenn von Kindern und Babys die Rede ist, sollte man möglichst früh operieren, falls der Katarakt zentral gelegen ist und die Entwicklung des Sehvermögens hemmt – das ist ein früher Kampf gegen die Schwachsichtigkeit. Die Implantation einer intraokularen Linse versteht sich von selbst, außer bei seltenen, klar definierten Zuständen, wenn das für einen sekundären Akt verschoben wird.

Wir haben die Ultraschallmethode schon längst, mit der Gründung unseres Krankenhauses, eingeführt, wobei sie sogleich auf keinem Anfängerniveau war, sondern die Spitze dieser Chirurgie darstellte. Das war die einzige Möglichkeit, um die zeitgemäßen Standpunkte und Methoden unseren Menschen im eigenen Land zugänglich zu machen. Jedenfalls ist Zeit und Geduld notwendig um damit in alle Poren der einheimischen Ophthalmologie vorzudringen. Die junge Generation muss das sofort als einzig geltend und zutreffend annehmen, wie es Kollegen in anderen Ländern tun, anstatt darüber nur flüsternd zu reden und mit kleinen Buchstaben zu schreiben.

IST DER PLATZ DER PHAKO EMULSIFIKATION IN UNSEREM LAND DER SELBE, WIE IN ALLER WELT?

Leider nein. Katarakte werden auch weiterhin in unserem Lande mit der alten Methode operiert. Dafür gibt es weder eine sozioökonomische, noch eine medizinische Entschuldigung. Dem Patienten wird gesagt, dass er auf „die Reifung“ des Katarakt warten soll, womit er bewusst in den Zustand einer „vorübergehenden Blindheit“ geführt wird, was Depression und Isolation gebiert und häufig Verletzungen und Knochenbrüche verursacht. Außerdem können Aufquellen und Zerfall der dichten, getrübten Augenlinse, was lange dauert, grauenvolle Zustände mit dauerhaften Folgen (Uveitis, Glaukom) verursachen...

Hinter einem dichten Katarakt können eventuelle Veränderungen am Augenboden, zur Augenkrankheit gesellte Erkrankungen, (Diabetes, Glaukom, Makula...) objektiv nicht detailliert erkannt werden, so dass es nicht möglich ist rechtzeitig zu reagieren. Dadurch wird die Sehfunktion dauerhaft beschädigt. Der Übergang von der klassischen auf die Ultraschallmethode, wodurch das alles vermieden werden könnte, ist gar nicht einfach und fordert eine außerordentliche, chirurgische Erfahrung und Kunstfertigkeit, wozu jedenfalls viele Jahre der Geduld und des Studiums notwendig sind. mit Rücksicht auf den drastischen Unterschied zwischen der manuellen Anwendung und dem Gebrauch von Ultraschall, ist die Phako Emulsifikation eine außerordentliche Gefahr für Anfänger in der Chirurgie. Nur eine reiche Erfahrung mit dieser Technik, sowie auch bei der Lösung verschiedener, komplizierter Fälle, erteilt eine maximale Sicherheit und die Benützung aller Potentiale der zeitgemäßen Ophthalmologie unserer Tage.

Die Methode, deren Schöpfer der amerikanische Augenarzt Charles Kelman ist, ist in der Ohpthalmologie weltweit seit 1971 anwesend und kommt dank Prof. Dr. Pavel Rozsival, der die Möglichkeiten dieser Chirurgie maximal entwickelt hat, in unser Land. Dieser hervorragende Virtuose der Chirurgie ist zu einer der verdienstvollsten Personen für die Entwicklung der Ophthalmologie im XX. Jahrhundert deklariert worden. Ihm ist zu verdanken, dass die Phako Emulsifikation in SVETI VID auf dem höchsten Entwicklungsniveau angewendet wird, durch die Verwendung einer vollkommen neuen Technologie und in Einklang mit den Strömungen der modernen Ophthalmologie, unter Bewahrung maximaler Kontrolle und Sicherheit. Die Tadellosigkeit der Phako Emulsifikation heutzutage erweist sich durch die Möglichkeit der Anpassung, womit das Problem der verschiedenen Grade der Trübung der Augenlinse, durch die Wahl entsprechender Programmen und dem Übergang von einem zum anderen, gewährleistet wird.

Diese Technik fordert einen trefflichen Kenner der Technik der Phako Emulsifikation, die Synchronisierung der Bewegungen der Hände und Füße, wegen der Benützung der Fußhebel der Maschine, sowie die Fähigkeit der Anpassung einem jeden besonderen Fall mit der Wahl des entsprechenden Programms.

Der Vorteil ist die Kontrolle aller Parameter, die während der Arbeit und der Arbeitssicherheit zur Anwendung kommen, eine kürzere Verwendung von Ultraschall, auch bei dem härtesten Katarakt nur für einige Sekunden, zum Unterschied zu mehreren Minuten bei veralteten Maschinen, ein zu vernachlässigender Wärmeeffekt, so dass man zu Recht von „cold phako“ – beziehungsweise, einer kalten Phao Emulsifikation spricht. Das Resultat ist eine größere Zufriedenheit des Patienten schon am ersten postoperativen Tag. Diese Technologie fordert einen hervorragenden Kenner der Technik der Phako Emulsifikation, synchronisierte Bewegungen der Hände und Füße wegen der Kommandos der Maschine mit den Füßen, sowie die Anpassung an einen jeden besonderen Fall durch die Auswahl des entsprechenden Programms.

Der Vorzug ist die absolute Kontrolle aller Parameter die für die Tätigkeit und Sicherheit der Arbeit, eine kürzere Anwendung des Ultraschalls auch bei den härtesten Katarakten nur einige Sekunden, zum Unterschied zu einigen Minuten bei den früheren Maschinen, ein zu vernachlässigenderer Wärmeeffekt, so dass man zu Recht von „cold phako“ – beziehungsweise – einer kalten Phako Emulsifikation spricht.

Das Ergebnis ist eine größere Zufriedenheit des Patienten schon vom ersten postoperativen Tag an.

Diese neue Technologie ist eine Revolution bei Operationen des Katarakt per Ultraschall. Vorläufig besteht sie nur in wenigen, führenden Zentren weltweit, wo sie nur von den besten Chirurgen mit der größten Erfahrungen mit Operationen des Katarakt per Ultraschall ausgeführt wird. Dank einem von ihnen, Prof. dr. Pavel Rozsival, und dem Spezialkrankenhaus SVETI VID, wird diese Spitzenchirurgie im eigenen Lande schon jetzt ermöglicht.

Dank entsprechender, qualitätsvoller intraokularer Linsen, mit denen man gleichzeitig auch die Dioptrie korrigieren kann, wird eine Operation des Katarakt gleichzeitig immer mehr auch zu einem Teil der refraktiven Chirurgie. Zur großen Zufriedenheit der Patienten besteht eine große Auswahl an multifokalen, biegsamen Implantaten, durch die das Sehvermögen für die Nähe, die Ferne und auf eine mittlere Entfernung, anstatt der Abhängigkeit von zwei Brillen, ermöglicht wird.

Bei Patienten, bei denen auch eine gewisse Stufe präoperativen Astigmatismus vorhanden ist, besteht auch die Möglichkeit des Einbaus einer besonderen, torischen intraokularen Linse für die Hinterkammer, wodurch der Zylinder korrigiert wird. In Fällen eines Problems mit dem gelben Fleck besteht die Möglichkeit einer „naturellen“ biegsamen Linse mit einem Filter zum Schutz des gelben Flecks.

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